Tikwa heißt Hoffnung

Eigentlich wollte Susanne nur vorübergehend in einem Kibbuz arbeiten, doch als sie sich in den attraktiven Kibbuznik Schalom verliebt, bleibt sie in Israel. Nach ihrer Heirat und der Geburt der gemeinsamen Tochter sind sie zunächst glücklich, doch dann wird Schalom in den Libanonkrieg eingezogen und vermisst.
Susanne wartet und hofft, doch als er tatsächlich zurückkehrt, ist nichts mehr wie zuvor.
Der schwer traumatisierte Schalom lehnt jede psychologische Hilfe ab. Hilflos muss Susanne zusehen, wie ihr Mann sich selbst und die Familie verliert. Susanne muss begreifen, dass sie keine Chance haben, in einem Land Frieden zu finden, in dem es keinen Frieden gibt. Als sie eine Entscheidung trifft, ist es fast zu spät …
Ilse Campbells Roman entführt den Leser in eine exotische, fremde Welt, die sich vor dem inneren Auge entfaltet und innerhalb kürzester Zeit zu einem vertrauten Ort wird; so, als wäre man selbst in Israel, wandere durch die Plantagen des Kibbuz oder durch die hektischen Straßen von Tel Aviv. Ihre Sprache ist eindringlich und sanft, ihre Erzählweise von einer liebevollen Ironie, die einem die Protagonisten ans Herz wachsen lässt, ohne sie zu verkitschen. Es ist die Geschichte einer großen Liebe, eines verheerenden Krieges und vom Erwachsenwerden mit all seinen Konsequenzen. Ein bittersüßer Roman über ein faszinierendes Land.

Autor  Ilse Campbell
Verlag CreateSpace Independent Publishing Platform
Seitenzahl  249

Die Wanderung ist beendet!

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